Elektromobilität in der Kirchlichen Sozialstation in Balingen: Ein nachhaltiger Schritt zur Pflege der Umwelt und der Gemeinschaft

In einer Welt, in der die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensweise immer dringlicher wird, nehmen Institutionen verschiedener Art verstärkt Maßnahmen zur Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks. Eine solche Initiative wurde auch von der Kirchlichen Sozialstation in Balingen ergriffen, die den Einsatz von Elektrofahrzeugen für ihren Pflegedienst eingeführt hat. Diese Umstellung auf Elektromobilität trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern zeigt auch das Engagement der kirchlichen Gemeinschaft für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Die Entscheidung, Elektrofahrzeuge in ihren Dienst zu integrieren, wurde von der Kirchlichen Sozialstation in Balingen als Teil ihrer Bemühungen um Umweltschutz und soziale Verantwortung getroffen. Indem sie herkömmliche Verbrennungsfahrzeuge durch Elektroautos ersetzen, reduzieren sie nicht nur die CO2-Emissionen und tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei, sondern setzen auch ein Beispiel für andere soziale Organisationen und die breitere Gemeinschaft.

Ein zentraler Aspekt der Einführung von Elektrofahrzeugen in den Pflegedienst der Kirchlichen Sozialstation war die Infrastruktur. Es wurde notwendig, Ladestationen zu installieren und das Personal entsprechend zu schulen, um die reibungslose Integration und Nutzung der Elektrofahrzeuge zu gewährleisten. Die Flotte der Sozialstation umfasst inzwischen 8 E-Fahrzeuge. Ziel ist es aber, langfristig komplett auf E-Mobilität umzusteigen.

Die Kirchliche Sozialstation in Balingen leistet somit nicht nur einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt, sondern zeigt auch, wie die Werte des Glaubens in konkrete Handlungen umgesetzt werden können, die das Wohl der Gemeinschaft fördern.

Kirchliche Sozialstation in Balingen bringt Menschen zusammen

Nach einer dreijährigen, coronabedingten Pause hat die Kirchliche Sozialstation wieder zu ihrer alljährlichen Adventsfeier für ihre Klienten eingeladen. Hindergrund der ehrenamtlichen Veranstaltung ist es, den Menschen, die oft alleine daheim leben, eine Möglichkeit zum Austausch und einen Ausbruch aus dem Alltag zu ermöglichen.

Über 100 Klienten nahmen an der Adventsfeier im Gemeindehaus Fronhof in Frommern teil. Sie erlebten ein buntes Programm mit Beiträgen, gemeinsamen Singen und fröhlicher Gemeinschaft. Pfarrer Seisser und die „Konfi drei“ Kinder aus Heselwangen haben gesungen und eine Geschichte vorgetragen. Der städtische Kindergarten Frommern erfreute die Klienten mit Nikolaus- und Adventsliedern. Die Mitarbeitenden der Kirchlichen Sozialstation Balingen trugen mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen und einem Sketch zum leiblichen Wohl und zur Unterhaltung der Senioren bei. Dank des freiwilligen Einsatzes der Mitarbeitenden wurde es ein gelungener Nachmittag für alle Beteiligten, der hoffentlich noch lange in Erinnerung bleibt.

Prädikatsvergabe: Sozialstation nun offiziell "Familienbewusstes Unternehmen"

Das Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen'" mit der Erweiterung "Ausgezeichnet digital" richtet sich an Organisationen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft und wird von den Arbeitgeberverbänden und vom Landesfamilienrat Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Ministerium für Witschaft, Arbeit und Tourismus verliehen. Es bewertet und würdigt das Engagement zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie beispielsweise bedarfsgerechten Angeboten der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen.  Die Erweiterung "Ausgezeichnet Digital" steht dabei für das außerordentliche Engegement im Bereich Unternehmenskultur 4.0.

Beim Überprüfungsprozess können Unternehmen und Organistationen analysieren, wo sie selbst stehen und entscheiden ob sie nur das Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen" wählen, oder gleich die Erweiterung "Ausgezeichnet Digital" anstreben.

Wir, die kirchliche Sozialstation in Balingen, haben uns dieser Überprüfung unterzogen und mit Bravour abgeschlossen:

Bereits vor der Pandemie haben wir im Pflegebereich mit der mobilen Datenverarbeitung und Smartphones gearbeitet, seit 2022 mit Tablets. In den letzten drei Jahren wurde in weitere Hard- und Software investiert und alle nötigen Voraussetzungen für das Home-Office geschaffen. Fortbildungen sind somit von jedem Ort aus möglich.

Die fortlaufende Digitalisierung hat im Bereich der familienfreundlichen Angebote einen Mehrwert für
alle Mitarbeitenden bedeutet. Angebote wurden angepasst, so dass diese durch alle Mitarbeitenden
genutzt werden können. Wir, die Kirchliche Sozialstation Balingen entwickeln uns stetig weiter und
entscheiden uns bewusst für Angebote, die zu unseren diakonischen Werten passen. So wenden wir bereits seit 2018 das sog. BELEV-Konzept- Gesundes Arbeiten gestalten - an. Dazu gehört auch, dass wir stetig versuchen, unser Team zu stärken und aktiv Maßnahmen im Bereich Gesundheitsprävention anbieten, wie beispielsweise Kurse, in denen unsere Mitarbeiter rückenschonendes Arbeiten erlernen oder auch vergünstigte Fitnessstudio-Mitgliedschaften. Ebenso gibt es bei uns die Möglichkeit ein Job-Rad über die Firma vergünstigt zu leasen.

Die Führungskräfte legen großen Wert darauf, den Mitarbeitenden aufmerksam zuzuhören und diese zu intensiv zu beteiligen. Die Begeisterung der Mitarbeitenden für ihre Einrichtung wurde in allen Interviews sehr deutlich artikuliert „... hier bleibe ich bis zum Ruhestand“, war gut spürbar war.

Bei der Zertifikatsvergabe wurden darüber hinaus folgende Handlungsfelder berücksichtigt:

Auch in Zukunft hoffen wir, unseren Mitarbeitern weiterhin eine angenehme Arbeitsatmosphäre bieten zu können und einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten zu können. In diesem Sinne bedanken wir uns auch bei allen Beteiligten und Mitarbeiten für Ihre tatkräfitige Unterstützung!

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